Saarländische Gymnasiasten fiebern Amateurfunk-Kontakt mit der ISS entgegen

Schüler- und Schülerinnen des Johannes Kepler-Gymnasiums (JKG) in Lebach bereiten sich zurzeit intensiv auf einen Funkkontakt mit dem saarländischen ESA-Astronauten Matthias Maurer, KI5KFH, vor. Der 51-jährige promovierte Werkstoffwissenschaftler aus Gronig umkreist seit November 2021 als erster Saarländer die Erde an Bord der Internationalen Raumstation ISS.

Bei seinem Überflug am Freitag, 4. Februar, ist im Zeitraum von 12:37 bis 12:47 Uhr (MEZ) ein direkter Amateurfunk-Kontakt geplant von Kindern und Jugendlichen des JKG Lebach mit Astronaut Matthias Maurer an Bord der ISS. Der Funkkontakt soll voraussichtlich im 2-m-Band erfolgen. Erfahrungsgemäß wird hier als Down-Link-Frequenz 145,800 MHz benutzt. Welche genauen Frequenzen für diesen Funkkontakt tatsächlich in Anspruch genommen werden, wird dem JKG Lebach von der ESA unter Vermittlung der ARISS, also der Projektorganisation „Amateurfunk auf der ISS“, erst kurzfristig mitgeteilt. Das JKG Lebach ist im Saarland die einzige Schule, deren Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr die Möglichkeit haben, mit der ISS unter Nutzung von Amateurfunk direkt zu kommunizieren. Fachlehrer Stephan Zimmermann, DL3CM, Mitglied des OV Schwarzwälder Hochwald (Q21), koordiniert das Schulprojekt im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft Technik & Amateurfunk. Beim Überflug der ISS werden die elf bis 18 Jahre alten Schülerinnen und Schüler für knapp zehn Minuten Gelegenheit haben, Astronaut Matthias Maurer Fragen zu stellen und dessen Antworten am Funkgerät zu hören. (Quelle: Dieter Lorig, DK4XW)

Quelle: www.darc.de

In zehn Wochen zur Amateurfunklizenz Klasse E

Der Ortsverband Steinhuder Meer (H35) lädt ab dem 5. März 2022 zu einem Online-Ausbildungskurs ein. Immer samstags von 9 bis 13 Uhr findet die Schulung zur Amateurfunklizenz statt, die insgesamt zehn Wochen dauert. Anschließend steht die Prüfung bei der Bundesnetzagentur auf dem Programm.

 

Weitere Informationen finden Interessierte unter: https://www.amateurfunk-steinhude.de/amateurfunk-online-lizenzkurs-klasse-e-2022.
Darüber informiert: Henrik Bartels, DL6OCH

Quelle: www.darc.de

Diskussion mit dem Vorstand zur „Zukunft Amateurfunk“

Der DARC-Vorstand lädt heute Abend, am 3. Januar um 19 Uhr zum Workshop „Zukunft Amateurfunk“ auf die Plattform treff.darc.de ein. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich der DARC-Vorstand mit der Zukunft des Amateurfunks. Erste Überlegungen hierzu gab es bereits in einem Vortrag auf der HAM RADIO World im Juni 2021. Das Ziel dieses Workshops soll zunächst die Erkenntnis wecken und festigen, dass ein „weiter so wie bisher“ den Amateurfunk nicht attraktiv und zukunftsfähig macht.

Der DARC-Vorstand möchte deshalb einige Kernpunkte aus seiner Strategie und die der IARU-Strategiekonferenz vorstellen und wünscht sich eine Diskussion über die weitere Entwicklung des DARC und des Amateurfunkdienstes in Deutschland. Die Moderation hat der DARC-Vorstand inne. Der Teilnahmelink lautet: https://treff.darc.de/d/#/teilnehmer/pvdVmL3y

Quelle: www.darc.de

Frohes neues Jahr!!!

Nun ist es soweit. 2022 steht vor der Tür. Und was ist besser als jedes Feuerwerk? Ein Ortsverband in dem man sich gegenseitig hilft und unterstützt. So gesehen ein Verbund von Freunden, die sich für das gleiche Hobby interessieren. Trotz der Einschränkungen durch die Pandemie, konnten 2021 einige gelungene Veranstaltungen durchgeführt werden. Dass dies möglich war, haben wir euch zu verdanken. Nur durch den Einsatz unserer tollen Helfer hatten wir die Möglichkeit, etwas auf die Beine zu stellen. Darauf sind wir stolz und euch sehr dankbar.

Und so wie das Jahr endet, wird es auch beginnen. Mit einer starken und aktiven Gemeinschaft der Funkamateure im Norden.

Für das Jahr 2022 haben wir schon einige Dinge in Planung, die wir mit euch auf den OV Abenden besprechen wollen. Ein Beispiel ist unser Fieldday, der sicher wieder eine zentrale Rolle in unserem Vereinsleben einnehmen wird.

Wenn ihr noch weitere Ideen und Wünsche äußern möchtet, so könnt ihr dies gerne über unser Kontaktformular tun.

Nun ist es aber an der Zeit, das neue Jahr willkommen zu heißen.

Wir bleiben zuversichtlich und ihr bitte gesund!

M03 –  Wir sind dein Ortsverband!

 

 

Verlängerung der Duldungsregelungen für 160 m, 6 m, 4 m und Hamnet-Zugang Klasse E

Bereits vor der für den 22.12. geplanten Veröffentlichung des Amtsblattes 2021-24 informiert die Bundesnetzagentur den DARC/RTA darüber, dass die für das laufende Jahr geltenden Duldungsregelungen für 160, 6 und 4 m sowie den Zugang zum Hamnet für Klasse-E-Inhaber bis 31.12.2022 verlängert werden. „Besonders freue ich mich darüber, dass 70 MHz bis 70,210 MHz, also um 10 KHz erweitert wird“, erklärt Christian Entsfellner, DL3MBG.

„Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Bundesnetzagentur und der Bundeswehr/BMVg für dieses schöne Weihnachtsgeschenk an alle Funkamateure“, fügt der DARC-Vorsitzende an.

Im Einzelnen bedeutet dies:

  • Im Frequenzbereich 50,0 – 50,4 MHz dürfen Inhaber der Genehmigungs­klasse A auch 2022 mit maximal 750 Watt PEP senden, Inhaber der Genehmigungsklasse E mit 100 W PEP; Polarisation: horizontal. Im Rest des Bandes sind nur maximal 25 W PEP zulässig. Contestbetrieb ist gestattet.
  • Im 4-m-Band ist nur für Inhaber der A-Lizenz nun Funkbetrieb im Frequenzbereich 70,150 – 70,210 MHz zulässig. Damit ist es für 2022 erstmals gelungen, auch die international gültige SSB-Anruffrequenz 70,200 MHz in den freigegebenen Frequenzbereich zu integrieren. Die max. Sendeleistung beträgt 25 W ERP, bei horizontaler Polarisation.
  • Im 160-m-Band gilt wie bisher die Erlaubnis, in den Frequenzbereichen 1850 – 1890 kHz und 1890 – 2000 kHz mit voller Sendeleistung gemäß der jeweiligen Lizenzklasse A (750 W PEP) oder E (100 W PEP) zu arbeiten; dies jedoch nur an Wochenenden. Ebenso ist nur während Wochenenden dort Contestbetrieb geduldet.
  • In den Frequenzbereichen 2320 – 2450 MHz  und 5650 – 5850 MHz dürfen Inhaber der Genehmigungsklasse E auch 2022 mit maximal mit 5 W PEP arbeiten, um eine Teilnahme am Funkbetrieb im HAMnet zu ermöglichen.

Diese für den Amateurfunk günstigen Regelungen, insbesondere die Frequenzerweiterung beim 4-m-Band, resultieren aus der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen RTA, BNetzA, Primärnutzer Bundeswehr und dem Referat Frequenzmanagement des DARC.

Die Amtsblätter der Bundesnetzagentur können unter https://www.bnetza-amtsblatt.de/2021/ heruntergeladen werden.

Darüber informiert Christian Entsfellner, DL3MBG, Vorsitzender DARC e.V./RTA-Vorsitzender sowie Bernd J. Mischlewski, DF2ZC, Referent Frequenzmanagement.

Quelle: www.darc.de

Schulkontakt mit der ISS

Auch heute gab es wieder einen Kontakt zwischen einer Schule aus Bremen und dem Astronauten Matthias Maurer an Bord der ISS.

Die Schüler haben einen Teil der Station für diesen Einsatz selbst gebaut und heute erfolgreich in Betrieb genommen. Auch bei uns in Schleswig-Holstein waren die Aussendungen der ISS gut zu empfangen. In der nächsten Zeit sind weitere Schulkontakte geplant. Infos findest du unter ariss.org.

Erste Schulkontakte mit Astronaut Matthias Maurer, KI5KFH

Die Termine der ersten Schulkontakte von Matthias Maurer, KI5KFH, innerhalb des Programms Amateur Radio on International Space Station (ARISS) stehen zeitnah an. Am 2. Dezember hat die Berufliche Schule Nürnberg um 13:38 UTC einen Kontakt per Telebridge. Die Signale laufen hier via IK1SLD in Casale Monferrato, Italien.

Um 14:16 UTC folgt ein weiterer Kontakt am gleichen Tag mit der Wolfgang-Kudelka Schule Schondorf (Ammersee) – ebenfalls per Telebridgeverbindung, hier via VK4KHZ in Queensland/Australien. Aus technischen Gründen wird als Downlink ausnahmsweise auf 437,525 MHz für beide Kontakte verwendet. Am 10. Dezember um 13:50 UTC ist weiterhin ein Direktkontakt mit dem DLR Schoollab Braunschweig geplant. Die weiteren Schulkontakte folgen in den kommenden Wochen, diese Termine sind derzeit nur auf Wochenbasis festgelegt.

Quelle: www.darc.de

Erinnerung an das MAI SSTV Experiment

Hier eine kleine Erinnerung an das bevorstehende SSTV Event, welches in den kommenden zwei Tagen stattfinden wird.

Das Moscow Aviation Institute (MAI) plant erneut ein SSTV Event von der internationalen Raumstation ISS. Stattfinden sollen die Aussendungen am 1. Dezember 2021 von 12:10 UTC bis 19:10 UTC und am 2. Dezember von 11:40 UTC bis 17:20 UTC. Zu empfangen sind die Bilder mit minimalem Antennenaufwand auf der Frequenz 145.800 MHz in FM. Es wird wieder der bewährte Modus PD120 zum Einsatz kommen. Für die Dekodierung des Audiosignals sind sogar Smartphone Apps verfügbar.

Änderungen vorbehalten.

SSTV – MAI Experiment auf der ISS

Das Moscow Aviation Institute (MAI) plant erneut ein SSTV Event von der internationalen Raumstation ISS. Stattfinden sollen die Aussendungen am 1. Dezember 2021 von 12:10 UTC bis 19:10 UTC und am 2. Dezember von 11:40 UTC bis 17:20 UTC. Zu empfangen sind die Bilder mit minimalem Antennenaufwand auf der Frequenz 145.800 MHz in FM. Es wird wieder der bewährte Modus PD120 zum Einsatz kommen. Für die Dekodierung des Audiosignals sind sogar Smartphone Apps verfügbar.

Änderungen vorbehalten.